Weiterbildung beim ICM Chemnitz – Kompaktkurs Brennstoffzellensysteme
Weiterbildung & Innovation
ICM Chemnitz
Brennstoffzellensysteme

Innovation beginnt häufig dort, wo wir unser gewohntes Terrain verlassen.

Im beruflichen Alltag konzentrieren wir uns naturgemäß auf die Themen, die für unsere Kunden, Projekte und täglichen Aufgaben unmittelbar relevant sind. Wir vertiefen unser Fachwissen, optimieren Prozesse und entwickeln Lösungen innerhalb unseres Kompetenzbereichs.

Doch was passiert, wenn wir diesen Bereich ganz bewusst verlassen?

Genau diese Gelegenheit bot der Kompaktkurs beim ICM – Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e. V. in Chemnitz. Ein Thema, das nicht unmittelbar zum täglichen Leistungsportfolio von EMES gehört – und gerade deshalb besonders interessant war.

01

Technologie verstehen

Technische Grundlagen kennenlernen, Zusammenhänge verstehen und praxisnahe Anwendungen von Brennstoffzellensystemen erleben.

02

Perspektiven erweitern

Andere technologische Lösungswege kennenlernen und daraus neue Blickwinkel für die eigene Arbeit gewinnen.

03

Zukunft mitgestalten

Entwicklungen frühzeitig wahrnehmen, Schnittstellen erkennen und offen für neue Ideen und Anforderungen bleiben.

Brennstoffzellentechnologie aus einer neuen Perspektive

Energieversorgung, alternative Antriebskonzepte und der effiziente Umgang mit Ressourcen gehören zu den großen technologischen Themen unserer Zeit. Die Brennstoffzelle ist dabei eine Technologie, die seit Jahren diskutiert und weiterentwickelt wird und in unterschiedlichen Anwendungsfeldern interessante Möglichkeiten eröffnet.

Für uns stand bei diesem Kurs jedoch weniger die Frage im Mittelpunkt, ob Brennstoffzellensysteme morgen Bestandteil unseres eigenen Leistungsportfolios werden.

Was können wir aus einer Technologie lernen, die außerhalb unseres eigentlichen Kerngeschäfts liegt?

Der Kompaktkurs bot dafür einen sehr guten Rahmen. Neben den technischen Grundlagen ging es darum, Zusammenhänge besser zu verstehen und einen praxisnahen Einblick in die Funktionsweise und mögliche Anwendungen solcher Systeme zu bekommen.

Gerade diese Verbindung aus Theorie und Praxis macht Weiterbildung besonders wertvoll.

Innovation beginnt häufig mit Neugier

Im Tagesgeschäft betrachten wir Herausforderungen automatisch durch die Brille unserer bisherigen Erfahrungen. Das ist wichtig, denn Erfahrung schafft Sicherheit und ermöglicht effiziente Lösungen.

Gleichzeitig kann sie aber auch dazu führen, dass wir bestimmte Lösungswege gar nicht mehr hinterfragen. Der Blick in andere Technologien und Fachgebiete kann genau hier neue Impulse setzen.

Perspektivwechsel

Wie lösen andere Branchen technische Herausforderungen? Welche Anforderungen stellen neue Energiesysteme an Komponenten, Materialien oder Prozesse?

Nicht jede dieser Fragen führt unmittelbar zu einem neuen Projekt oder Produkt. Das muss sie auch nicht. Der eigentliche Wert liegt häufig darin, neue Zusammenhänge zu erkennen und das eigene Denken zu erweitern.

Weiterbildung ist mehr als die Vertiefung des eigenen Fachwissens

Wenn wir über Weiterbildung sprechen, denken wir häufig zunächst an Spezialisierung: vorhandenes Wissen vertiefen, neue Normen kennenlernen, Prozesse verbessern oder zusätzliche Kompetenzen im eigenen Fachgebiet aufbauen.

Doch Weiterbildung kann noch etwas anderes bedeuten: sich bewusst mit Themen zu beschäftigen, deren unmittelbarer Nutzen heute vielleicht noch gar nicht feststeht.

Denn Technologien und Märkte entwickeln sich nicht isoliert voneinander. Energie, Digitalisierung, Automatisierung, neue Fertigungsverfahren und veränderte Anforderungen an Nachhaltigkeit beeinflussen inzwischen nahezu alle industriellen Bereiche.

Was heute noch wie ein Randthema erscheint, kann deshalb morgen bereits Auswirkungen auf Kundenanforderungen, Produkte oder Geschäftsmodelle haben.

Über den Tellerrand schauen heißt nicht, jedem Trend zu folgen

Natürlich bedeutet Offenheit gegenüber neuen Technologien nicht, jedem neuen Thema hinterherzulaufen. Unternehmen brauchen klare Kompetenzen, verlässliche Leistungen und einen eindeutigen Fokus.

Der Blick über den Tellerrand soll den eigenen Fokus nicht ersetzen. Er soll ihn erweitern.

Neue Technologien kennenzulernen hilft dabei, Entwicklungen besser einzuordnen, Schnittstellen zu erkennen und Gespräche mit Kunden und Partnern aus einer breiteren Perspektive zu führen.

Was von einem Kompaktkurs bleibt

Der Besuch beim ICM war weit mehr als eine klassische Weiterbildungsveranstaltung. Wir konnten neue technische Zusammenhänge kennenlernen, bestehendes Wissen mit neuen Themen verknüpfen und einen Bereich näher betrachten, mit dem wir im normalen Arbeitsalltag nur wenige Berührungspunkte haben.

Vor allem aber hat der Kurs eine Überzeugung erneut bestätigt: Neugier ist eine wichtige Voraussetzung für Innovation.

Wir können heute nicht mit Sicherheit wissen, welche Technologien für unser Geschäft in fünf oder zehn Jahren eine entscheidende Rolle spielen werden. Wir können aber dafür sorgen, dass wir Entwicklungen aufmerksam verfolgen, Zusammenhänge verstehen und offen für neue Ideen bleiben.

Über den Tellerrand zu schauen kostet etwas Zeit. Nicht darüber hinauszuschauen kann langfristig deutlich mehr kosten.
Ein herzliches Dankeschön an das Team des ICM – Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e. V. für den interessanten, praxisnahen Austausch und die spannenden Einblicke in die Welt der Brennstoffzellensysteme.